Amazon: Gratis Testmuster für Bewertungen ab sofort nicht mehr erlaubt

Screenshot Amazon Bewertung

Screenshot: Amazon.de Bewertung

Amazon hat nun bekanntgegeben, dass es seine US-Richtlinien zu Kundenbewertungen ändert. Ab sofort dürfen Händler in den USA keine kostenlosen Testmuster ihrer Produkte mehr zum Zwecke einer Rezension an Amazon-Kunden abgeben, egal ob die Rezensenten die Ware gratis oder mittels Rabatten oder Gutscheinen kostenlos erhalten.

Mit dieser Regelungsverschärfung möchte Amazon seinen eigenen Bewertungs- bzw. Testerclub „VINE“ stärken und laut eigenen Aussagen auch die Bewertungsqualität und -authentizität verbessern. Denn laut Amazon-Studien wären Bewertungen die außerhalb des VINE-Programms forciert würden, tendenziell positiver als jene im Rahmen von VINE. Amazon wird aber laut TechCrunch bisherige Bewertungen die über Testmuster forciert wurden und entstanden sind, nur in Ausnahmefällen löschen.

Für Händler bedeutet das natürlich, dass es noch schwieriger und auch kostspieliger wird, für neue und noch nicht oder wenig bewertete Produkte, schnell eine relevante und aussagekräftige Anzahl an Bewertungen zu schaffen. Ansonsten hat es für Händler keine große Auswirkung. Umgekehrt ist es eine Aufwertung für das Amazon-eigene Programm VINE, welches laut Amazon auch geöffnet und größer werden soll. Nichts desto trotz ist die Nutzung von VINE-Testern teuer.

Karim-Patrick Bannour

Karim-Patrick Bannour

Karim-Patrick Bannour ist Gründer und Geschäftsführer von viermalvier.at. Seit 1998 beruflich in der Internetbranche tätig, hat er 2009 seine eigene Social Media Agentur gegründet und ist Co-Autor des Social Media Marketing Bestsellers "Follow me!" bei Rheinwerk-Verlag. Er ist Managing Partner von Marktplatz1 und Autor des Marktplatz1-Blogs mit dem Schwerpunkt Marktplatz-Marketing.
Karim-Patrick Bannour

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